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Nur ein kurzer Wimpernschlag - gereizte Augen

Es fühlt sich an, als hätte man ein Sandkorn im Auge. Es kratzt und brennt. Die Bindehaut ist gerötet und das Lid geschwollen. Die Augen sind müde, am liebsten möchte man sie ständig schließen. So beschreiben Menschen mit trockenen Augen ihre Symptome.

Wir beobachten es schon seit längerer Zeit: Augenbe-schwerden nehmen in den letzten Jahren stark zu. Als Grund vermutet man die modernen Lebensumstände und Umweltfaktoren – wir sitzen sehr viel am Computer, oft in Büros, wo die Luft trocken ist und durch Kopierer und Drucker mit Feinstaub stark belastet. Die Trockenheit der Augen kann auch alters- oder hormonell bedingt sein oder durch bestimmte Medikamente verursacht werden. Manchmal sind Zigarettenrauch, Duftstoffe von Parfüms, Klimaanlagen, schlechtes Licht, das Tragen von Kontaktlinsen oder das falsche kosmetische Produkt schuld, dass der Tränenfilm zu schnell verdunstet.

Tränenflüssigkeit hat die Aufgabe unsere Augen zu befeuchten, sie von Schmutz und Fremdkörpern zu reinigen, Krankheitserreger abzuwehren und die Oberfläche der Hornhaut zu glätten. Sie versorgt die Hornhaut mit Nährstoffen und Sauerstoff. Der Lidschlag verteilt die Tränenflüssigkeit gleichmäßig über die Oberfläche der Augen, um sie feucht zu halten. Bis zu 20-mal in der Minute schlägt jeder Mensch, normalerweise, seine Augen auf und zu. Wer aber z.B. konzentriert am Bildschirm arbeitet, vergisst oft zu blinzeln. Es ist keine Seltenheit, dass man dann nur noch ein paar Mal in der Minute die Augen auf- und zuschlägt. So werden die Augen nicht ausreichend mit Feuchtigkeit benetzt.

Der Tränenfilm auf dem Auge ist extrem dünn, nur ca. 10 Mikrometer, das sind 0,01 mm. Er besteht aus drei Schichten, die ihn stabilisieren. Das ist nötig, sonst würde er bei jedem Lidschlag zerreißen. Direkt auf der Hornhaut liegt eine Schleimschicht. Sie sorgt dafür, dass die wasserabstoßende Oberfläche der Hornhaut überhaupt benetzbar wird. Diese Schleimschicht kann ins Auge geratene Fremdkörper umhüllen und unschädlich machen.

Die nächste Schicht ist die mengenmäßig größte, die sog. wässrige Schicht. Sie versorgt die Hornhaut mit Nährstoffen und enthält Antikörper, die dabei helfen Bakterien oder Viren abzuwehren. Die Tränendrüsen produzieren täglich etwa 2 ml der wässrigen Schicht. Wird das Auge von einem Fremdkörper gereizt oder muss man weinen, kann die Menge rasch auf das Hundertfache ansteigen.

Die letzte Schicht zur Luft hin bildet einen dünnen Fettfilm, die Lipidschicht. Sie ist sehr wichtig, weil sie den Tränenfilm stabilisiert und verhindert, dass er aufreißt. Die Lipidschicht reduziert zudem effektiv die Verdunstung der Tränenflüssigkeit. Viele, die unter trockenen Augen leiden, nehmen an, dass sie zu wenig Tränenflüssigkeit produzieren. Bei wissenschaftlichen Untersuchungen an einigen Universitäts-Augenkliniken in Deutschland hat man jedoch festgestellt, dass bei fast 80 % der Betroffenen eine Störung der Lipidschicht der Verursacher oder zumindest ein Mitverursacher von trockenen Augen ist. Bei diesen Patienten bildeten die Tränendrüsen genug Flüssigkeit, doch die
Lipidschicht war nicht intakt und deswegen riss der vorhandene Tränenfilm zu schnell auf. So verdunstete 10 bis 20-mal mehr Tränenflüssigkeit als normal. Viele Menschen mit trockenen Augen klagen auch über tränende Augen. Auch ihre Lipidschicht ist nicht stabil, weshalb die Tränen fließen und als Folge davon die Hornhaut austrocknet.

Störungen an der Lipidschicht der Tränenflüssigkeit wurden besonders häufig bei Kontaktlinsenträgern sowie bei Personen, die bei trockener Raumluft am Bildschirm arbeiten, festgestellt. Auch hormonelle Veränderungen, vor allem bei Frauen in den Wechseljahren, können die Lipidschicht ändern. Mit dem Alter lässt die Produktion der Tränenflüssigkeit häufig nach. Auch manche Medikamente wie z.B. die Pille, Antihistaminika und Antidepressiva können zu einer verminderten Tränenproduktion führen. Außerdem können sie die Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit verändern.

Mit einigen einfachen Maßnahmen können Sie dazu beitragen, dass Ihre
Augen gut befeuchtet bleiben:
  • Zugluft vermeiden
  • Zigarettenrauch meiden
  • regelmäßig lüften
  • am Bildschirm öfters Pausen einlegen und die Augen entspannen
  • häufig blinzeln
  • ausreichend trinken
Zur Selbstbehandlung bieten Apotheken Tropfen, Sprays und Gele mit Wirkstoffen an, die einen feinen Film auf der Augenoberfläche bilden und das Auge vor dem Austrocknen bewahren. Diese Medikamente werden mehrmals täglich angewendet. Wer jedoch andauernd Probleme mit den Augen hat, sollte unbedingt einen Augenarzt aufsuchen.

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