Quallen, Seeigel, giftige Fische
Quallen sind in südlichen Ländern übliche Wasserbewohner. Bei Hautkontakt ruft das Nesselgift der Quallen allergische Reaktionen hervor. Wenn Sie von einer Qualle erwischt worden sind, wischen Sie die Quallenreste nicht ab, weil Sie dabei das Nesselgift nur noch tiefer in die Haut einreiben. Behandeln Sie die Stelle mit Alkohol, Oliven- oder Sonnenöl oder geben Sie Essig, Zucker, Salz oder einfach trockenen Sand drauf. Eine Möglichkeit wäre auch Rasierschaum drauf zu geben. Nach dem Trocknen schaben Sie die Quallenreste vorsichtig ab und spülen Sie die Stelle mit kaltem Wasser. Danach behandeln Sie die Stelle wie eine Verbrennung, d.h. mit einer kühlenden Creme.
Seeigel sitzen an manchen Meeresstellen haufenweise an Felsen oder Steinen am Strand. Sind Sie auf einen Seeigel gestiegen, desinfizieren Sie die Stelle und versuchen Sie sofort die, leider mit Wiederhaken besetzten, Stachel mit einer Pinzette heraus zu ziehen. Tragen Sie danach eine antiseptische Creme (z. B. Bepanthen plus) auf und decken Sie die Stelle mit einem Verband ab. Dann sollten Sie ein paar Tage nicht ins Wasser gehen. Und zwar bis die Stelle geheilt ist und deshalb die Gefahr, dass sich die Wunde infiziert, vorbei ist.
Giftfische haben einen Giftapparat, mit dem sie ihre Opfer stechen können. Als Symptome der Vergiftung treten dann Schmerz, Übelkeit, und mitunter eventuell auch Kreislaufprobleme auf. Am besten konsultieren Sie rasch einen örtlichen Arzt, der die dort vorkommenden Giftfische kennt und die richtige Behandlung einleiten wird.
Baden Sie jedenfalls nie in zweifelhaften Gewässern. Hier gibt´s nicht nur Tiere, sondern auch die Gefahr sich eine Infektion zu holen ist hier besonders groß.
Freilaufende Hunde und Katzen
Eine wichtige Verhaltensregel im Urlaub ist, dass Sie freilaufende Hunde oder streunende Katzen niemals streicheln sollten. In vielen Ländern ist
Tollwut ein Riesenproblem. Deshalb ist, besonders bei ungewöhnlich zutraulichen Tieren immer Vorsicht geboten.
Schlangen, Skorpione, Spinnen
Auch der Kontakt mit Spinnen, Schlangen oder Skorpionen kann zu unangenehmen gesundheitlichen Überraschungen führen. Im Fall eines Bisses muss schnellstens eine medizinische Behandlung eingeleitet werden. Die Gesundheitseinrichtungen vor Ort haben meist die richtigen Medikamente vorrätig. Wirklich schützen kann man sich gegen Schlangen, Skorpione und Spinnen nicht, weil unsere ungeübte Augen sie nicht so leicht merken. Deshalb sollte man generell festere, dichte Kleidung und feste Schuhe wählen.
Augen auf!